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VAVIA - industrielle Vernetzung

 
Informatik
Industrielle Gateways

Projektbeschreibung

Der Großteil der Bevölkerung ist im Netz. Immer weniger Bereiche des alltäglichen Lebens lassen sich nicht mehr über das Internet abwickeln. Der Weg zur Bank, der tägliche Einkauf selbst die Pflege sozialer Kontakte sind über das Internet möglich. Dieser, durch das Internet ermöglichte gesellschaftliche Wandel steht dem produzierenden Gewerbe in diesem Ausmaß noch bevor. Die Industrie 4.0 ist in aller Munde. Das bedeutet in der Regel hoch flexible Fertigungsvorgänge für hochgradig individualisierte Produkte und eng abgestimmte Prozesse entlang der gesamten Fertigungskette über Grenzen einzelner Unternehmen hinweg. All das verlangt einen sehr viel höheren Grad der Digitalisierung und der Vernetzung. Dabei spielt das Internet eine entscheidende Rolle.

Im Gegensatz zu herkömmlichen IT hat die Industrie allerdings andere Anforderungen an die Internetanbindung. Als Privatperson sind kleinere Ausfälle, Engpässe oder andere Phänomene, die die Internetanbindung stören meist hinnehmbar, wenn auch ärgerlich. Auch Verzögerungen sind im Internet stark variable und meist merkt der normale Internetnutzer dies nicht einmal. Industrielle Anwendungen haben oft aber andere Anforderungen. Verzögerungen können den Produktionsablauf stören oder Regelmechanismen beeinflussen. Ausfälle der Internetanbindung können finanziellen Schaden anrichten und Produktionsvorgänge könnte ins Stocken geraten.

Basierend auf dieser Problematik entwickelt das VAVIA Projekt (Verlässliche Anbindung vernetzter industrieller Anlagen) Verfahren für die sichere und zuverlässige Anbindung von Industrieanlagen an das globale Internet. Das Hauptaugenmerk lieget dabei auf Verzögerungszeiten und die Verlässlichkeit der Internetanbindung.

Das Projekt wird durch das BMBF-Programm FHprofUnt gefördert. Die Projektpartner sind dabei die OHB System AG und die PHOENIX CONTACT Cyber Security AG.

Beteiligte Personen

Arthur Holzner, Rolf Winter