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Eine einzigartige Mischung aus Großstadt und Natur

Benjamin Adolph berichtet aus seinem Auslandssemester in Seoul

 
Aussicht vom Berg Inwangsan über Seoul.
Aussicht vom Berg Inwangsan über Seoul.
30.03.2022
Seoul, Südkorea

Benjamin Adolph studiert im vierten Semester des Masterstudiengangs Interaktive Mediensysteme. Derzeit verbringt er ein Auslandssemester in Seoul. Im Travel Diary berichtet er von den ersten Wochen seines Aufenthalts.

 

Ein Auslandssemester ist immer mit ein bisschen Organisationsaufwand verbunden. Da kurz vor meinem Abflug im Februar 2022 die Coronazahlen auf der ganzen Welt durch die Decke gingen, gab es jedoch noch einiges mehr zu beachten. Neben dem negativen PCR-Test vor dem Flug, musste ich nach der Einreise in Südkorea in eine 7-tägige Quarantäne. Die Organisation der Quarantäneunterkunft lief über die Partneruniversität. Während der Quarantäne gab es dann noch einmal zwei weitere PCR-Tests. Glücklicherweise waren beide negativ und ich konnte Ende Februar wie geplant die Quarantäne verlassen.

Aussicht aus dem Flugzeug Abflug von Frankfurt nach Seoul.
Abflug von Frankfurt nach Seoul: Einen Zwischenstopp gab es in Abu Dhabi.
 

Ich wohne im Studentenwohnheim der Soongsil University. Dieses befindet sich direkt auf dem Campus. Da sehr viele der Austauschstudierende im Wohnheim sind, habe ich schnell neue Leute kennengelernt. Im Gegensatz zu deutschen Wohnheimen wohnt man hier in allerdings in einem Doppelzimmer. Wer viel Wert auf Privatsphäre legt, sollte sich also lieber ein AirBnB oder ein Zimmer in einem der vielen privaten Wohnheime mieten. Diese sind im Vergleich zum Wohnheim (ca. 200€) allerdings etwas teurer (ca. 400-600€).

 
Sonnenuntergang vom Dach der Bibliothek mit Blick auf den Campus
Sonnenuntergang vom Dach der Bibliothek mit Blick auf den Campus
Der Haupteingang zum Campus der Soongsil University.
Der Haupteingang zum Campus der Soongsil University. Hier befindet sich auch der Eingang zur U-Bahn. Man ist sehr gut an die Öffis angebunden.
 

Mittlerweile bin ich nun schon etwas über vier Wochen in Seoul. Besonders die Mischung aus Großstadt und Natur ist einzigartig. Die vielen Berge um die Stadt sind sehr leicht mit der U-Bahn zu erreichen und haben viele Wanderwege. Vom Berg Inwangsan hat man nach ca. einer Stunde Wanderung eine tolle Aussicht über Seoul und auf den Gyeongbok Palast.

 
Gyeongbok Palast
Der Gyeongbok Palast ist der größte Palast von Seoul – definitiv einen Besuch wert!
Aussicht vom Berg Inwangsan über Seoul
Aussicht vom Berg Inwangsan über Seoul: Immer deutlich zu sehen ist der Namsang Tower, welcher sich auf einem Berg in der Mitte von Seoul befindet.
 

Auch das koreanische Essen ist sehr lecker! Ob Korean BBQ, Tteokbokki oder Fried Chicken. Es gibt eine riesige Auswahl an Restaurants und Street-Food-Ständen, an denen man günstig seinen Hunger stillen kann. Vegetarier oder Veganer werden sich hier allerdings schwer tun, da die koreanische Küche sehr fleischlastig ist.

koreanBBQ:
koreanBBQ: Koreanisches Barbecue wird immer mit vielen Nebenspeisen und Kimchi serviert.
 

Das war's fürs Erste – das nächste Update gibt's zur Mitte des Semesters.

 

Bei Fragen zum Auslandssemester in Seoul steht Benjamin Adolph unter [Bitte aktivieren Sie Javascript] gerne zur Verfügung. 

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