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Neuer Masterstudiengang Nachhaltigkeitsmanagement startet

Bewerbung an der Technischen Hochschule Augsburg ist ab dem 15. November möglich

 
02.11.2023

Mit dem Sommersemester 2024 startet an der Technischen Hochschule Augsburg (THA) der neue Masterstudiengang Nachhaltigkeitsmanagement. Vom 15. November bis zum 15. Dezember können sich Studieninteressierte erstmalig dafür bewerben. Am Freitag, 10. November, um 15 Uhr, findet online eine Informationsveranstaltung zum neuen Angebot statt. Alle Infos dazu gibt es auf der Webseite der THA unter: www.tha.de/master-nachhaltigkeitsmanagement.

 

Für die Technische Hochschule Augsburg ist Ressourceneffizienz schon seit langem ein Leitthema. Egal, ob Ingenieur:innen, Informatiker:innen oder Studierende der Sozialen Arbeit: Der Institution ist es ein großes Anliegen, dass alle Studierenden – unabhängig von ihrer Fachrichtung – für Nachhaltigkeitsthemen sensibilisiert werden. „Unsere Studierenden setzen sich in eigenen Projekten, wie beispielsweise dem ‚nachhaltigen Campus‘, und in eigenen Modulen damit auseinander, wie die THA umweltfreundlicher und sozialer gestaltet werden kann. Auch in der Hochschulleitung haben wir mit einer Vizepräsidentin für Forschung und Nachhaltigkeit, einem Nachhaltigkeitsbeirat, einer Task Force Nachhaltigkeit und einem Klimaschutzmanager eine gute Basis für die Zukunft geschaffen. Selbst die Energieeffizienz der Gebäude behalten wir im Blick“, erzählt Sabine Joeris, Professorin an der Fakultät für Wirtschaft.

Mit dem neuen Masterstudiengang Nachhaltigkeitsmanagement baut die THA ihr Angebot an der Fakultät für Wirtschaft weiter aus. Das Studium dauert regulär fünf Semester. „Die Lehrveranstaltungen finden an drei Tagen die Woche statt, damit die Studierenden ihr Studium und ihre Mitarbeit in einem Unternehmen durch ein duales Modell realitätsnah verbinden können. Nachhaltigkeitsmanagement kann aber auch in Vollzeit studiert werden. Der Studiengang setzt bewusst auf Interdisziplinarität: Er kann mit jedem Bachelorabschluss studiert werden und viele Module werden gemeinsam von Professor:innen aus unterschiedlichen Fakultäten gelehrt. Der Vorteil liegt auf der Hand: Stärken und Perspektiven verschiedener Fachbereiche werden zusammengeführt, damit die Studierenden ein umfassenderes Verständnis von unternehmerischen Nachhaltigkeitsfragestellungen erlangen. Ein besonderes Highlight ist das vierte Semester, in dem sie an konkreten Projekten aus der Region arbeiten. Unternehmen können Projektideen bei der THA einreichen, die in Gruppen von fünf bis sechs Studierenden bearbeitet und dann von Professor:innen als Coach betreut werden“, sagt Joeris, die die Studiengangsleitung übernimmt.

Variable Einsatzbereiche nach dem Studium

Studierende der neuen Fachrichtung erhalten ein umfassendes Verständnis für die Relevanz globaler Nachhaltigkeitsziele und der sich daraus ergebenden Anforderungen an Organisationen. So können Absolvent:innen den Grad der Nachhaltigkeit in Firmen weiter erhöhen. Sie lernen etwa, eine nachhaltige Unternehmensinfrastruktur zu gestalten, Nachhaltigkeitsberichte zu erstellen und zu kommunizieren, nachhaltige Produkte zu entwickeln und diese nachhaltig zu produzieren, aber auch Diversität, Inklusion und Gesundheit am Arbeitsplatz umzusetzen. Unterstützt werden die Studierenden von einem eigenen Fachbeirat mit Expert:innen aus verschiedenen Betrieben und Institutionen.

Dank einer Vielzahl an Wahlmöglichkeiten können sich die jungen Menschen während des Studiums auf einzelne Gebiete spezialisieren. Damit sie die Theorie auch gleich in die Praxis umsetzen können, sollen in Kooperation mit regionalen Unternehmen eigene Nachhaltigkeitsprojekte und -tage ins Leben gerufen werden.

Vielfältige Berufsaussichten

Bei erfolgreichem Abschluss des Studiums erhalten Studierende den akademischen Grad Master of Arts (M. A.). Die Absolvent:innen können nach ihrem Abschluss zum Beispiel in beratenden Stabsstellen tätig sein oder in betrieblichen Funktionen dafür sorgen, die soziale und ökologische Nachhaltigkeit zu verbessern. Egal, ob Entwicklung, Einkauf, Produktion, Logistik, Facility Management oder Personalwesen: In allen Unternehmensbereichen lassen sich klimaschonende und soziale Prozesse implementieren und umsetzen.