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Partizipation: zentraler Aspekt von Transfer - im Museum und an der Hochschule

HSA_transfer | Film „Vertikale Fuggerei“ – Hochschule Augsburg im aktiven Dialog mit der Stadtgesellschaft

 
Titelbild: "Augsburg 2040" - Sonderausstellung im tim
22.05.2020
Augsburg

Welche Gemeinsamkeiten Transfer-Hochschulen und Museen haben, zeigt der HSA_transfer | Film „Vertikale Fuggerei – Hochschule Augsburg im aktiven Dialog mit der Stadtgesellschaft", der im Rahmen der Sonderausstellung „Augsburg 2040 – Utopien einer vielfältigen Stadt” im tim | Staatliches Textil- und Industriemuseum Augsburg vom 17. Mai bis 27. Oktober 2019 entstand.

Die partizipative Ausstellung 2040 und das Projekt HSA_transfer eint die Motivation, mit der Gesellschaft aktiv in Dialog zu treten, Impulse aufzunehmen und zu geben, Projekte zur Lösung zentraler Zukunftsfragen gemeinsam zu gestalten und neue Besucher bzw. Partner zu gewinnen, bis hin zum Entwickeln von Visionen. Im HSA_transfer | Film "Vertikale Fuggerei" erläutern Prof. Dr.-Ing. Elisabeth Krön, Prof. M.Arch. Katinka Temme und Prof. Andreas Muxel von der Hochschule Augsburg diese Aspekte.

 

Außergewöhnliches Ausstellungsformat

Die Ausstellung "Augsburg 2040" wurde partizipativ angelegt, d.h. gemeinsam mit zahlreichen Community Vertreter:innen entwickelt, die die gesellschaftliche Vielfalt Augsburgs widerspiegeln. Auch die Hochschule Augsburg war Kooperationspartner. Mit dem Studierendenprojekt Vertikale Fuggerei, das im Rahmen des Projekts HSA_transfer begleitet wurde, brachten sich Professor:innen und Studierende ein, um gemäß dem neuen Transferverständnis der Hochschule Augsburg gemeinsam mit der Gesellschaft Lösungen für Zukunftsthemen zu entwickeln.

Zukunft gemeinsam gestalten

Von Anfang an standen die Studierenden der Fakultät für Architektur und Bauwesen sowie der Fakultät für Gestaltung in dem interdisziplinären Transferprojekt „Vertikale Fuggerei“ unter der Leitung von Prof. M.Arch. Katinka Temme und Prof. Andreas Muxel im Gespräch mit den Ausstellungsbesuchern. So entwickelten sie für das Wohnen und Leben in Augsburg im Jahr 2040 in engem Austausch mit der Öffentlichkeit Ideen, wie sich die kompakte Infrastruktur der Augsburger Fuggerei in der Vertikalen abbilden und mit zukünftigen Anforderungen kombinieren lässt. Neben Architekturmodellen entstand auch das Video Kammerspiele, eine Art Design-Theater, in dem die Studierenden in die Rollen von Bewohnern eines Hauses geschlüpft sind, um sich in Wohn- und Lebensszenarien des Jahres 2040 hineinzuversetzen.

Gelebter Transfer

Die Ausstellung „Augsburg 2040“ ermöglichte Raum zur Partizipation und damit ein Transferprojekt der besonderen Art: Impulse, Wissen und Expertisen für die Zukunft kamen von beiden Seiten – von der Hochschule und von der Stadtgesellschaft.

Weiterführende Informationen:

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