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Hochschule Augsburg startet Programm gP Mentoring und Fördernetzwerk gP Primus

Auftaktveranstaltung im Staatlichen Textil- und Industriemuseum

 
Prof. Dr. Manfred Uhl (4.v.l.), Vizepräsident für Studium und Kommunikation an der Hochschule Augsburg, und Walter Pischel (5.v.l.), Vorstandsvorsitzender der Frank Hirschvogel Stiftung, mit Mentees, Mentorinnen und Mentoren sowie den Projektkoordinatoren
Prof. Dr. Manfred Uhl (4.v.l.), Vizepräsident für Studium und Kommunikation an der Hochschule Augsburg, und Walter Pischel (5.v.l.), Vorstandsvorsitzender der Frank Hirschvogel Stiftung, mit Mentees, Mentorinnen und Mentoren sowie den Projektkoordinatoren von gP Mentoring. Foto: Matthias Leo/Hochschule Augsburg
21.01.2019
Staatliches Textil- und Industriemuseum (tim)

Doppelte Premiere: Die Hochschule Augsburg hat kürzlich den Start des neuen Mentoring-Programms gP Mentoring und des Begabtenförderungsnetzwerks gP Primus bei einer Auftaktveranstaltung im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) mit rund 120 Studierenden, Mentoren und Gästen gefeiert. Finanziell unterstützt wird das Programm für die nächsten drei Jahre exklusiv und in maßgeblichem Umfang durch die Frank Hirschvogel Stiftung.

 

Sowohl gP Primus als auch gP Mentoring richten sich an besonders begabte und engagierte Studierende und sind eng mit der Mission der Hochschule Augsburg verknüpft, Persönlichkeiten zu entwickeln, die in Wirtschaft und Gesellschaft gefragt sind.

gP Primus ist das neue Begabtenförderungsnetzwerk der Hochschule Augsburg. Die teilnehmenden Studierenden können sich im Rahmen des Programms sowohl mit den anderen Teilnehmern als auch mit Berufserfahrenen – zum Beispiel aus dem gP Alumni-Netzwerk – vernetzen. Außerdem können sie Förderangebote im Bereich der Karrierevorbereitung und Persönlichkeitsentwicklung wahrnehmen sowie Kaminabende, Workshops, Seminare oder Führungen in Unternehmen besuchen.

Zu den Förderangeboten gehört auch die Teilnahme an gP Mentoring, dem neuen Tandem-Programm der Hochschule Augsburg. Mit gP Mentoring hat die Hochschule Augsburg ein Angebot geschaffen, das Studierende und berufserfahrene Akteure aus der Wirtschaft zusammenbringt. Dabei profitieren beide Seiten vom Austausch miteinander: Die Studierenden werden bei der weiteren Studienplanung unterstützt und erhalten Einblick in Prozesse und Strukturen des Berufslebens. Außerdem beginnen sie schon während des Studiums, sich ein Kontaktnetzwerk in der Wirtschaft aufzubauen. Die Mentoren erhalten im Gegenzug die Gelegenheit, ihre Erfahrungen weiterzugeben, den eigenen beruflichen Werdegang zu reflektieren, mit jungen und ambitionierten Leistungsträgern in Kontakt zu treten und ihre Führungs- und Beratungskompetenzen auszubauen.

„Im Rahmen unseres Programms gP Mentoring erhalten die teilnehmenden Studierenden die Möglichkeit, ihren Berufseinstieg vorzubereiten. Sie vernetzen sich mit Mentoren, die bereits gefragte Persönlichkeiten sind. Für die Mentoren und die Unternehmen, in denen sie tätig sind, bietet sich im Gegenzug die Chance, junge Talente kennenzulernen und frische Impulse in den Arbeitsalltag mitzunehmen – eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, sagt Prof. Dr. Manfred Uhl, Vizepräsident für Studium und Kommunikation an der Hochschule Augsburg.

Das Programm ist auf eine Dauer von zwei Semestern angelegt und wird von Experten fachlich begleitet. Bei der feierlichen Auftaktveranstaltung im Staatlichen Textil- und Industriemuseum (tim) wurden die am Programm teilnehmenden Studierenden – die Mentees – und die Mentoren erstmals zusammengeführt.

Die Mentoren sind größtenteils Mitglieder des gP Alumni-Netzwerks, also ehemalige Studierende der Hochschule Augsburg. Zum Programmstart erfolgt ein Coaching für Mentees und Mentoren. Danach können diese selbst festlegen, wie die individuelle Zusammenarbeit im Tandem aussieht – zum Beispiel im persönlichen Austausch, per E-Mail oder auch über das Telefon oder eine Videokonferenz. „gP Mentoring ist ein äußerst wertschätzendes Programm. Daher ist es mir eine Herzensangelegenheit, Studenten mit meinen Erfahrungen und meinem Wissen zu unterstützen und zu begleiten, sodass sie selbstbewusst und sicher ins Berufsleben starten können“, so Ramona Stöcker, Alumna der Hochschule Augsburg und Technical Consultant bei MHP, über ihre Motivation, sich bei gP Mentoring zu engagieren.

Finanzielle Förderung durch die Frank Hirschvogel Stiftung

Finanziell gefördert wird der Aufbau der Begabtenförderung an der Hochschule Augsburg durch die Frank Hirschvogel Stiftung. Die Stiftung unterstützt die Programme gP Mentoring und gP Primus in den kommenden drei Jahren als exklusiver Partner mit einem Betrag von je 25.000 Euro pro Jahr. „Die Hochschule Augsburg bietet mit gP Mentoring und gP Primus hervorragende und überzeugende Programme an, die passgenau junge Menschen bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung fördern. Damit ist sie unserem Stiftungsansatz sehr nahe, Jugendliche im berufsbildenden Bereich zu begleiten und zu unterstützen“, erklärt Walter Pischel, Vorstandsvorsitzender der Frank Hirschvogel Stiftung.