zirkulär, reduktiv und schön

 

Unsere verschwenderische und umweltzerstörende Nutzung von Materialien und Ressourcen beim Bauen löst aktuell eine Sinn-Debatte aus. Zirkulär, reduktiv und schön: Diese altbekannten Tugenden erfahren in Deutschland und international mehr Aufmerksamkeit als die Beantwortung der Frage, wie wir mit erheblich weniger negativen Folgen bauen können.
Mehr und mehr Menschen erkennen das Potential und auch den gestalterischen Genuss, der mit einer radikalen Diskursänderung einhergeht. Aber wie geht das konkret? Wir werfen einen Blick auf die Architektur-Praxis, auf die Architektur-Theorie, sowie auf die mit Preisen ausgezeichnete Architektur-Baumaterial Start-Up Szene.

 
23.11.2021, 19:30
Zoom

Wie können die geschichtlichen, technischen und ästhetischen Eigenschaften unserer Baukultur in einer nachhaltigen sowie baukünstlerischen Zukunft qualifiziert und weiterentwickelt werden?

Circular Aesthetics. No sustainability without beauty.

#3 Circular Aestetics. No sustainability without beauty.

 

Nicolai Bo Andersen, Royal Danish Academy

The Royal Danish Academy, Institute for Architecture and Culture hat seit Jahren erfolgreich zum Thema Nachhaltigkeit und Bestand geforscht und gelehrt. Als Denkmalpflege noch nicht modern war, wurde der Lehrstuhl für Transformation gegründet und erfuhr mit seiner Kombination aus praktischer Poesie und theoretischem Geist schnell eine starke Nachfrage.

Das Interesse liegt bei den Spuren, dem Gedächtnis, der Atmosphäre, der Anziehungskraft, der Dichte und der Präsenz. Verständnis von Material und Tektonik sowie Wissen über Architekturtheorie und -geschichte sind untrennbar mit der Vorstellung von nachhaltiger Architektur verbunden, so lautet das Credo.

Die Studierenden der Royal Danish Academy bauen in unmittelbarer Zusammenarbeit mit Handwerker:innen, um die Materialien in einer technischen, historischen und ästhetischen Perspektive zu untersuchen und selbst zu erleben. Die Fürsorge und Kultivierung hierfür können den rastlos unternehmenslustigen Menschen einladen, sich etwas länger mit der Materie zu beschäftigen. Die Akademie bietet damit eine Alternative zum beschleunigten materiellen Verbrauch der heutigen spätmodernen Gesellschaft.

Der Architekt Nicolai Bo Andersen, Professor MSO in nachhaltiger Baukultur ist unser Gast an diesem Abend. Er ist Programmleiter für das Masterprogramm Cultural Heritage, Transformation and Conservation. Das Programm hat die letzte Dekade einer neuen Generation von jungen dänischen Architekt:innen maßgeblich geprägt – was sichtbar wird in der aktuellen dänischen Architektur- und Baukulturlandschaft.  

Teilnahme

 

Interessierte können via Zoom an der Veranstaltung teilnehmen.

Meeting-ID: 931 7703 9200
Kenncode: 088502

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

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