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Surfwelle erhält Auszeichnung

Studierendenwettbewerb Concrete Design Competition 2022/23 zum Thema „Transformation“ vergibt Annerkennung an das Team der THA

 
Im Innern der Surfwelle: Der Bewehrungskorb ist aus Carbon und wurde für die geschwungene Form der Surfwelle hergestellt. Für die Betonage wurde Recyclingbeton verwendet. Bild: Matthias Leo
29.08.2023
Düsseldorf/Augsburg

Die interdisziplinär besetzte Jury des Studierendenwettbewerbs Concrete Design Competition 2022/23 zum Thema „Transformation“ – ausgelobt vom InformationsZentrum Beton – vergab drei gleichrangige Preise sowie zwei Anerkennungen. Die ausgezeichneten Projekte interpretierten den Baustoff Beton einfallsreich neu – und zeigen wie er nachhaltig eingesetzt werden kann.

Die zweite Anerkennung erhielten mit „Die Surfwelle“ Studierende an der Technichen Hochschule Augsburg, aus dem Fachbereich Bauingenieurwesen/Massivbau unter der Leitung von Prof. Sergej Rempel. Florian Bauer, Korbinian Ableitner und Simon Kögel entwickelten ein Konzept zur Errichtung einer künstlichen Flusswelle, die Surfen mitten in Augsburger am Senkelbach ermöglicht. Um diese Surfwelle nachhaltig umzusetzen, wurde sie zum einen aus Recyclingbeton und zum anderen aus Carbonbeton-Fertigteilen gebaut.

Neue Ideen für den Baustoff Beton

 

Bundesweit waren Studierende aufgerufen, ihre Ideen zum nachhaltigen Bauen mit Beton zu präsentieren. Gesucht wurden kreative Konzepte und Entwürfe, die den Baustoff Beton in diesem Kontext neu denken. Dabei brachte der Concrete Design Competition 2022/23  ein eindrucksvolles Spektrum an Beiträgen hervor – etwa aus den Fachrichtungen Architektur, Konstruktiver Ingenieurbau, Produktdesign und Medienkunst.

Denkanstöße für nachhaltiges Bauen mit Beton

 

Die siebenköpfige Jury zeigte sich bei der Bewertung der eingereichten Projekte begeistert von den innovativen Denkanstößen und ihrer transformativen Kraft für das Bauen mit Beton. Mit Dr. Sandra Hofmeister, Prof. Dr. Markus Holzbach, Prof. Jan Kampshoff, Ulrich Nolting, Prof. Dr. Holger Techen, Max Dombrowski und Marius Mensing in Vertretung für Prof. Anca Timofticiuc interdisziplinär besetzt.

„Mit Blick in die Zukunft müssen wir die Art, wie wir Bauen grundsätzlich hinterfragen. Die mineralischen Baustoffe Zement und Beton werden für die Transformation des Bauens in Zukunft unverzichtbar sein“, sagt Ulrich Nolting, Geschäftsführer des InformationsZentrum Beton. „Die Studierenden haben mit ihren Projekten und Denkanstößen eindrucksvoll gezeigt, was der Baustoff in Sachen Nachhaltigkeit alles kann – von ressourcenschonenden Umbauten über Konzepte für die Kreislaufwirtschaft bis hin zu materialsparenden Techniken wie dem 3D-Druck.“

Der Concrete Design Competition

 

In europaweiter Zusammenarbeit wird über den Concrete Design Competition innovatives Denken, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Internationalität bei der zukünftigen Architekten-, Designer- und Ingenieurgeneration gefördert. Inhaltlich steht die Entwicklung innovativer Entwurfsvorstellungen für die Verwendung des Materials Beton und seiner Verarbeitung im Vordergrund. Jeder Zyklus des Wettbewerbs ist wesentlich durch ein übergeordnetes Thema charakterisiert, das auf eine spezifische Eigenschaft des Materials Beton bezogen wird. Während das internationale Verfahren nur alle zwei Jahre durchgeführt wird, findet der Wettbewerb in Deutschland seit 2011 jährlich statt – jedes zweite Mal also mit einem eigenen, nur national ausgeschriebenen Thema.

Im Herbst 2023 wird der Wettbewerb fürs kommende Studienjahr 2023/24 erneut ausgeschrieben.

 

Weitere Informationen

 

Das Transferprojekt „Surfwelle“ der Hochschule Augsburg:

Zur Surfwelle in Augsburg informiert der Surffreunde Augsburg e.V.:

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